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Eine Terrassenverkleidung verdeckt nicht nur die Unterseite einer Plattform, sondern rahmt den gesamten Außenbereich ein. Fachgerecht angebracht, löst sie praktische Probleme – Schädlingsbekämpfung, Stauraum, Belüftung – und verleiht Ihrem Außenbereich gleichzeitig ein maßgeschneidertes und durchdachtes Finish. Im Folgenden finden Sie die besten Ideen für Terrassenverkleidungen, inspiriert von praktischen Details und durchdachtem Design.
Ich zeige Ihnen Materialien, Besonderheiten bei der Pflege, Kostenhinweise und Kombinationstipps, damit Sie unkompliziert die perfekte Terrassenverkleidung für Ihren Garten finden. Dabei gehe ich auf Materialien für Terrassenverkleidungen ein, zeige, wie die einzelnen Ideen zu Ihrem Gesamtkonzept passen, und erkläre, wann pflegeleichte oder budgetfreundliche, aber dennoch hochwertige Varianten empfehlenswert sind.
1. Ziegelstein-Terrassenverkleidung

Ziegel sind der stille Klassiker: solide, zeitlos und beruhigend beständig. Eine niedrige Stützmauer aus römischen Ziegeln – schlanker und leicht länglich – bildet ein elegantes Fundament, das eher an echte Architektur als an einen aufgesetzten Sockel erinnert. Im Läuferverband mit sauberen Mörtelfugen verlegt und mit einer dunkleren Abdeckplatte versehen, rundet sie die Terrasse so ab, wie eine Zierleiste einen Raum abrundet..
Ziegelsteine eignen sich hervorragend für unebenes Gelände oder wenn ein solides Fundament gewünscht ist. Sie sind langlebig, schädlingsresistent und verzeihen auch mal einen kleinen Stoß vom Rasenmäher. Kombinieren Sie sie mit Komposit- oder Holzdielen in Taupe oder Treibholzgrau für einen dezenten Materialkontrast. Die Belüftung ist einfach: Lassen Sie Lüftungsgitter in regelmäßigen Abständen anbringen oder integrieren Sie unauffällige, farblich passende Lüftungssteine.
Pflegetipps: In Regionen mit Frost-Tau-Wechsel sollten atmungsaktive Versiegelungsmittel verwendet werden. Ein Kiesstreifen am Sockel schützt die Fassade vor Spritzwasser. Wer es gerne beleuchtet, kann kleine, eingelassene Stufenleuchten in die Mauerreihe einbauen; warmes Licht kommt auf Ziegelstein besonders gut zur Geltung.
2. Terrassendielen aus Verbundmaterial

Die Verwendung des gleichen Terrassenbelags wie für die Sockelleiste sorgt für ein optisch einheitliches Gesamtbild. Breite, horizontal verlegte Kompositdielen mit minimalen Fugen bilden eine glatte, moderne Umrandung der Terrasse. Besonders eindrucksvoll wirkt die Harmonie in der Dämmerung, wenn ein warmer LED-Streifen die Verkleidung sanft beleuchtet. Die Stärke von Komposit liegt in seiner Beständigkeit: keine Splitter, kein Ausbluten von Gerbstoffen und farbechte Dielen, die im Gegensatz zu Naturholz nicht vergrauen.
Gestaltungstipp: Schaffen Sie einen Kontrast im Erdgeschoss durch eine Anordnung großer Schiefer- oder Blausteinplatten, eingebettet in polierte Flusskiesel. Dieses Zusammenspiel von harten und weichen Kanten verankert den Untergrund und spiegelt dezent die Maserung der Terrasse wider. Falls Sie Zugang zu Versorgungsleitungen benötigen, integrieren Sie eine Klappe mit verdeckten Befestigungen, um eine nahtlose Optik zu gewährleisten.
3. Verbund-Fassadenverkleidungsbretter

Die Verkleidungsbretter sind das i-Tüpfelchen einer Terrasse. Sie umschließen die sichtbaren Kanten – einschließlich der Stufen und der umlaufenden Balken – und sorgen so für ein sauberes und ordentliches Erscheinungsbild. Spezielle Verbundstoff-Verkleidungsbretter, die etwas tiefer als Standarddielen sind, erzeugen einen einheitlichen Eindruck und sind leicht zu reinigen. Bei Terrassenhöhen von 45–75 cm über dem Boden können die Verkleidungsbretter durchgehend mit sehr schmalen Fugen verlegt werden. Bei größeren Terrassenhöhen empfiehlt es sich, die Höhe in eine Basisreihe und eine Abschlussreihe zu unterteilen, um einen monolithischen Eindruck zu vermeiden.
Profi-Tipp: Außenecken auf Gehrung schneiden und mit einer farblich passenden Metallkante schützen, um Abrieb zu vermeiden. An den Übergängen zwischen Fassadenverkleidung und Stein oder Kies einen 1,25 cm breiten Schattenwurf für Belüftung und zur Vermeidung von Feuchtigkeitsstau lassen.
4. Sockelleisten aus Wellblech

Wellblech aus verzinktem Stahl verleiht jedem Raum eine rustikal-moderne Note – strukturiert und überraschend elegant zugleich. Vertikal montiert, verstärken die Rippen den Schattenwurf, sodass selbst sanftes Licht eine dramatische Wirkung erzielt. Das Material ist preisgünstig, widerstandsfähig gegen Rasentrimmer und lässt sich mit farblich passenden Schrauben an einem einfachen, druckimprägnierten Rahmen überraschend schnell montieren.
Kombination: Helle, natürliche Terrassendielen, mattschwarze Stuhlbeine und geflochtene Sitzmöbel ergeben eine harmonische Mischung aus warmen und kühlen Tönen. Eine Zedernholz-Abschlussleiste mildert den industriellen Look. Halten Sie einen Abstand von 7,5–10 cm zum Boden ein und verwenden Sie Unkrautvlies und Kies, um Spritzwasser zu vermeiden und eine saubere Kante zu erhalten.
5. Dunkle Holzverkleidung für die Terrasse

Dunkelbraune Sockelleisten in Espresso- oder Kakaotönen erzeugen eine stimmungsvolle Atmosphäre. In der Dämmerung treten dunkle Komposit- oder gebeizte Holzsockelleisten fast in den Hintergrund und lassen die Unterbeleuchtung und die hellen Pflastersteine besonders gut zur Geltung kommen. Dieser Ansatz harmoniert wunderbar mit Ziergräsern oder Natursteinplatten, die sich harmonisch in die Terrassenkante einfügen – grüne Halme vor dunklen Dielen bilden einen schlichten, aber wirkungsvollen Kontrast.
Pflege: Bei Echtholz empfiehlt sich eine tief eindringende Ölbeize. Nachbesserungen sollten alle zwei bis drei Saisons eingeplant werden. Bei Verbundwerkstoffen genügt ein kurzes Abspülen mit Wasser und Seife, um die matte Maserung wiederherzustellen. In beiden Fällen empfiehlt es sich, den Sockel mit Flusskieseln einzufassen, um den Übergang optisch abzurunden und die Drainage zu verbessern.
6. Treppenverkleidung für die Terrasse

Manchmal bildet die Treppe den Rahmen. Wenn Ihre Terrasse an einer gut sichtbaren Stelle einen Höhenunterschied aufweist, gestalten Sie die Treppe wie ein skulpturales Element – geschwungene Stufen auf der einen Seite, gerade auf der anderen –, um eine sanfte S-förmige Bewegung zu erzeugen. Kontrastierende Hölzer (verwittertes Grau vs. warmes Mahagoni) machen die Geometrie schon von Weitem erkennbar und helfen Gästen, intuitiv zu finden, wo sie hintreten müssen.
Hinweise zum Aufbau: Verwenden Sie für mehr Sicherheit stabile Wangen und eine einheitliche Treppenkante. Sorgen Sie mit dezenten Lüftungsschlitzen für ausreichende Belüftung der Setzstufen oder wählen Sie perforierte Setzstufenplatten, um den Nachhall unter den Stufen zu reduzieren. Entlang der Setzstufe angeordnete Pflanzkübel lockern die massive Optik auf und lenken den Blick nach oben.
7. Terrassenverkleidung mit Beleuchtung

Die integrierte Beleuchtung entfaltet ihre volle Wirkung nach Sonnenuntergang. Eingelassene Puck-Leuchten oder eine durchgehende LED-Voutenbeleuchtung setzen Rankgitter, Paneele oder Fassaden gekonnt in Szene und tauchen Pflanzen in ein sanftes Licht. Die Farbtemperatur sollte zwischen 2700 und 3000 Kelvin liegen – warm genug, um Holz und Stein vorteilhaft zu beleuchten, ohne dabei orange zu wirken. Platzieren Sie die Leuchten höher als üblich (oft im oberen Bereich der Fassade), um Blendung im Sitzen zu vermeiden.
Sicherheit & Verkabelung: Verwenden Sie Niederspannungssysteme mit wetterfesten Steckverbindern. Planen Sie einen gut zugänglichen Verteilerkasten hinter einer abnehmbaren Verkleidung; das wird sich später auszahlen, falls ein Treiber ausgetauscht werden muss. Zeitschaltuhren oder per App steuerbare Dimmer verhindern ein unschönes „Flughafen-Aussehen“.
8. Terrassenverkleidung mit Stauraum

Eine Zugangstür verwandelt den ungenutzten Raum unter der Terrasse in einen praktischen Stauraum für Kissen, Pflanzgefäße oder Gartenschläuche. Bauen Sie die Tür aus dem gleichen Verbundmaterial oder Holz wie die umlaufende Verkleidung und befestigen Sie sie mit Edelstahl-T-Scharnieren und einem schlichten Verschluss. Die Tür sollte etwas über den Rahmen hinausragen, damit Regenwasser ablaufen kann. Magnetverschlüsse sorgen dafür, dass sie auch bei Wind sicher schließt.
Feuchtigkeitsregulierung: Legen Sie eine einfache Dampfsperre und Kies in den Stauraum und belüften Sie gegenüberliegende Seiten der Verkleidung. Bei größeren Spannweiten empfiehlt sich der Einbau von Schiebetüren im Scheunentorstil mit flacher Laufschiene – so bleibt die Front ordentlich und der Schwenkbereich auf schmalen Terrassen wird minimiert.
9. Dekoratives Gittermuster

Lasergeschnittene oder gefräste Gitter sind nicht mehr die schlichten Gartenpaneele von einst. Moderne geometrische Sichtblenden aus Verbundwerkstoff oder fäulnisbeständigem Holz ermöglichen kunstvolle maurische oder vierpassartige Muster, die wie individuell gestaltet wirken. Setzen Sie sie sparsam ein – beispielsweise als Fußleiste oder an ausgewählten Treppenstufen –, damit das Muster harmonisch und nicht überladen wirkt.
Farbstrategie: Das Gitterwerk sollte einen Farbton heller als die Terrassendielen sein, um die filigrane Struktur hervorzuheben. Abends kann man die Paneele mit einem warmen, hellen Licht hinter den Paneelen anstrahlen, wodurch sanfte Muster auf angrenzende Flächen fallen. Dies ist eine hervorragende Gelegenheit, die Terrasse im Garten mit einem kleinen, aber feinen Akzent aufzuwerten und gleichzeitig für gute Belüftung zu sorgen.
10. Paneele in Steinoptik

Hochwertige Steinverblendpaneele haben sich stark weiterentwickelt und bieten eine ansprechende Textur ohne das Gewicht und die Kosten von massivem Mauerwerk. Wenn Sie Stützpfeiler und Sockelleisten mit dem gleichen Profil verkleiden, wirkt die Terrasse – im wahrsten Sinne des Wortes – wie eine überdachte Veranda. Wählen Sie verschiedene Farbtöne (Beige, Anthrazit, ein Hauch von Rostrot), um einen harmonischen Übergang zwischen Hausfassade und Naturstein zu schaffen.
Montage: Verwenden Sie vom Hersteller zugelassene Feuchtigkeitssperren und Trägerplatten. Saubere Kanten sind wichtig; integrieren Sie Eckstücke oder umlaufende Abschlussprofile, damit die Schnittkanten nicht sichtbar sind. Ein umlaufendes Beet mit Sträuchern mildert die vertikale Linie und verdeckt die Sockelleiste.
11. Grüne Pflanzen

Manchmal entstehen die besten Ideen für die Terrassenumrandung ganz von selbst. Ein dichtes Pflanzbeet – hellgrüne Hügel im Vordergrund, dunkleres Laub dahinter – bildet eine lebendige, vielschichtige Basis, die sich mit den Jahreszeiten verändert. Geschwungene Steineinfassungen sorgen für eine klare Linie und schützen das Beet vor dem Auswuchern des Rasens.
Pflanztipps: Wählen Sie pflegeleichte Sorten mit unterschiedlichen Blattstrukturen, damit die Farbpalette auch nach der Blütezeit interessant bleibt. Eine unter der Mulchschicht versteckte Tropfbewässerung spart Wasser und hält das Laub sauber. In voller Sonne setzen die wachsartigen Blätter in der goldenen Stunde spektakuläre Lichtreflexe – die Natur übernimmt die Gestaltung für Sie.
12. Horizontale Bretter

Gestapelte, horizontale Zedern- oder Zypressendielen wirken modern und warm. Halten Sie die Fugen schmal (3–6 mm), um einen Schattenwurf zu erzeugen, der die Länge betont. Wenn Ihre Terrassenecke ein Blickfang sein soll, umschließen Sie die Dielen mit abgeschrägten Kanten und befestigen Sie sie in einem sauberen, gleichmäßigen Muster – das sorgt für einen hochwertigen Möbel-Look.
Finish: Eine klare UV-Versiegelung bewahrt den blonden Ton. Wer einen skandinavischen Farbverlauf bevorzugt, lässt die Oberfläche mit der Zeit zu einem sanften Silberton verwittern und versiegelt sie einfach jährlich neu. Ein kleines Deko-Element – ein Blumenstrauß, ein Pflanzkübel oder ein skulpturaler Hocker – bildet einen schönen Kontrast zur Dielenfront und sorgt für eine harmonische Optik.
13. Helle Holz-Terrassenverkleidung

Für ein entspanntes Seehaus-Flair eignen sich helle, feinkörnige Dielen mit enger Nut-und-Feder-Struktur. Drei saubere Sockelleistenreihen über einem Bett aus glatten Flusskieseln schaffen eine ruhige Horizontlinie. Kombiniert mit Korbsesseln, puderblauen Kissen und strahlend weißen Holzpaneelen oder Fassadenverkleidungen ergibt sich eine Farbpalette, die zu jeder Tageszeit wunderschön aussieht.
Tipp für eine lange Lebensdauer: Helle Hölzer reflektieren Wärme und neigen daher weniger zum Arbeiten. Trotzdem sollten Sie Dehnungsfugen lassen und den Hohlraum gut lüften, um Feuchtigkeitsstau zu vermeiden. Ein mintgrün lasierter Beistelltisch oder ein pastellfarbener Akzent genügen; lassen Sie Holz und Stein für sich sprechen.
14. Flache Terrassenverkleidung

Wenn eine Terrasse nur ein oder zwei Stufen über dem Bodenniveau liegt, sorgt eine flache Verkleidung aus warmbeigem Verbundmaterial für einen dezenten, aufgeräumten Untergrund. Hierbei ist Zurückhaltung entscheidend: Die Verkleidung sollte schmal und die Linien klar sein, bevor sie in ein schlichtes Raster aus Betonstufen, eingebettet in Rasen, übergeht. Die Zwischenräume der Steine dienen gleichzeitig der Entwässerung und lockern die gepflasterte Fläche auf.
Beleuchtung & Beschläge: Minimalistische Leuchten, minimalistisches Design. Zwei schmale Wandleuchten in der Nähe der Schiebetüren – mehr nicht. Der niedrige Sockel bildet eine dezente Untermalung der Architektur, anstatt mit ihr zu konkurrieren.
15. Metallgitter

Das mattschwarze Metallgitter – diamantgeschliffen und robust – verleiht Ihrer Terrasse ein modernes Aussehen und ist dabei unübertroffen langlebig. Im Gegensatz zu Holzgittern hängt es nicht durch. Die rautenförmige Geometrie bildet einen Kontrast zu den horizontalen Terrassendielen, und dank der kleinen Öffnungen wird eine gute Luftzirkulation gewährleistet, während gleichzeitig Ungeziefer ferngehalten wird.
Worauf Sie achten sollten: Nicht reflektierende Beschichtungen verhindern, dass die Paneele vom Himmel geblendet werden. Umrahmen Sie das Gitterwerk mit demselben schwarzen Rahmen für einen monolithischen Look oder mit Zedernholz für eine wärmere, materialübergreifende Wirkung. Ein Kiesstreifen als Unkrautschutz sorgt dafür, dass der Bereich dahinter sauber bleibt.
16. Moderne Terrassenverkleidung

Wenn Ihre Architektur eher schlicht und minimalistisch ist – schwarze Fassadenverkleidung, große Glasflächen, tiefe Dachüberstände –, greifen Sie diesen Minimalismus mit horizontalen Aluminiumplanken in Anthrazit auf. Der Look wirkt absolut klar. Breite, leicht strukturierte Terrassendielen aus Verbundmaterial in Beige oder Sand setzen Kontraste und verhindern, dass der Raum erdrückend wirkt.
Einrichtung: Beschränken Sie sich auf zwei oder drei Materialien (Seil, Aluminium, Segeltuch) und lassen Sie das abendliche Raumlicht den Rest erledigen. Der Rock soll hier die Geometrie unterstreichen, nicht aufdringlich wirken.
17. Erhöhte Terrassenverkleidung

Hohe Terrassen brauchen mehr als nur eine ansprechende Fläche. Kombinieren Sie eine in einem sanften Salbei-Taupe gestrichene Paneelkonstruktion mit dekorativen Gittereinsätzen und einer markanten Steinsäule an der Ecke. Das Ergebnis wirkt edel und nicht funktional. Breite, graue Stufen aus Verbundmaterial lenken den Blick nach oben, während die Steinsäule die Konstruktion fest im Boden verankert.
Konstruktionshinweis: Unterteilen Sie die vertikale Höhe in Abschnitte mit einer unteren Schiene und Abdeckung, um die Stabilität zu gewährleisten und ein Einbeulen zu vermeiden. Bei Hanglagen sollten die Paneele stufenförmig angeordnet werden, sodass die Linien optisch waagerecht bleiben.
18. Steinverblendung

Trockenmauerwerk aus dünnen, unregelmäßigen Steinstreifen sorgt für eine lebendige Struktur auf kleinstem Raum. Es eignet sich besonders gut für lange Abschnitte, wo eine einheitliche Platte eintönig wirken könnte. Eine dunkelbraune Oberkante oder Abdeckung bildet einen harmonischen Übergang zum Terrassengeländer, und ein üppiger grüner Bodendecker am Fuß der Terrasse sorgt für ein weiches Gesamtbild.
Detaillierung: Versetzen Sie die Fugen und vermeiden Sie sich wiederholende Elemente in einem sichtbaren Rhythmus. Bei Stein ist die Zufälligkeit das Gestaltungsmittel. Diffuses Tageslicht ist von Vorteil; es beleuchtet jede Kante und Vertiefung wie ein Relief.
19. Vertikale Lamellen

Vertikale Zedern- oder Teakholzlamellen verleihen dem Raum Höhe, Luftigkeit und ein betont modernes Flair. Der Rhythmus schmaler Bretter mit gleichmäßigen, kleinen Fugen erzeugt eine subtile Transparenz – genug, um Raum zu schaffen, aber nicht so viel, dass Unordnung sichtbar wird. Eine bronzefarbene Blende darüber und ein rahmenloses Glasgeländer darüber runden das gehobene, galerieartige Ambiente ab.
Clever bauen: Die Latten im Abstand von 10–13 mm mit Edelstahlstiften oder Schrauben von der Rückseite einer verdeckten Unterkonstruktion befestigen. Die Geometrie erfordert Präzision; nehmen Sie sich Zeit, die Stirnseiten auszurichten und verwenden Sie Schablonen für die Abstände. Dies ist auch eine der besten pflegeleichten Optionen für Terrassenverkleidungen, wenn Sie sich für werkseitig behandeltes Hartholz entscheiden.
20. Vinyl-Terrassenverkleidung

Weiße, vertikale Vinylpaneele sind ein Klassiker für traditionelle Häuser, da sie sauber, modern und pflegeleicht sind. Sie sind feuchtigkeits-, insekten- und sonnenbeständig und lassen sich mit einem kurzen Abspülen mit dem Gartenschlauch wieder strahlend weiß anbringen. Vor schwarzem Mulch und hellgrünem Laubwerk sticht das Vinyl besonders gut hervor – ideal, wenn das Haus das ganze Jahr über wie frisch gestrichen aussehen soll.
Gestaltungstrick: Kombinieren Sie Vinyl-Sockelleisten mit dunklen Kompositdielen darüber, um eine „verwaschene“ Fassade zu vermeiden. Geometrische Pflasterraster mit Rasenstreifen sorgen für Struktur im Boden und greifen die vertikale Rhythmik der Paneele auf.
21. Weißes Diamantgitter

Klassischer Küstenstil, Landhausstil oder Südstaaten-Veranda? Weißes Rautenmuster ist die perfekte Wahl. Wiederholt es sich unter den Treppenstufen und am Hauptsockel, entsteht eine harmonische Linienführung, die den Blick zur Haustür lenkt. Die Kunst liegt in der Verarbeitung: präzise Gehrungen, zentrierte Muster an den Ecken und ein stabiler Rahmen, damit sich die Paneele nicht durchbiegen.
Beleuchtung & Beschläge: Eine einzelne Pendelleuchte in dunkler Bronze oder eine Gaslaterne wirkt über weißen Oberflächen fantastisch. Schwarze Fenstergitter bilden einen schönen Kontrast; das Zusammenspiel kleiner Rauten im unteren Bereich und kleiner Scheiben im oberen Bereich sorgt für ein harmonisches Gesamtbild.
22. Holzspalierpaneele

Die Rankgitter dienen gleichzeitig als Sockelleiste und Geländerfüllung. In einem tiefen Waldgrün gehalten, fügen sie sich harmonisch in die umliegende Bepflanzung ein und verleihen dem Haus eine gemütliche, ländliche Atmosphäre, ohne kitschig zu wirken. Da das Gitterwerk innerhalb der Geländerfelder strukturell wirkt und sich darunter wiederholt, ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild.
Sonne und Schatten: In der goldenen Stunde werfen die Rankgitter sanfte Schatten auf die Stufen – ein kleines, aber feines Detail. Halten Sie den Bereich unter der Terrasse mit Kies und Laubschutz sauber, sodass die Einblicke durch das diagonale Gitter stets bewusst wirken.
Wie Sie die richtige Terrassenverkleidung auswählen (Ein praktischer Mini-Leitfaden)
- Klima & Pflege: Verbundwerkstoffe, Metall und Vinyl sind pflegeleichte Optionen, die man einfach aufstellt und dann vergisst. Naturholz ist zwar schön anzusehen, benötigt aber saisonale Pflege. Stein und Ziegel sind im Prinzip dauerhaft, kosten aber in der Anschaffung mehr.
- Belüftung: Unabhängig von Ihrer Wahl sollten Sie für ausreichende Luftzirkulation sorgen. Ein durchgehender Lüftungsstreifen, Lamellen mit Abständen oder dekorative Gitter verhindern Feuchtigkeitsansammlungen und schützen die Balken.
- Zugang: Rechnen Sie damit, dass Sie irgendwann unter die Terrasse gelangen müssen. Integrieren Sie daher von Anfang an abnehmbare Paneele oder Türen.
- Tierabwehr: Kombinieren Sie jedes offene Zaunsystem mit ebenerdig vergrabenem Drahtgitter. Es ist optisch unsichtbar, hält aber Stinktiere, Waschbären und neugierige Nachbarskatzen fern.
- Budgetspannen (sehr allgemein): Vinyl und Wellblech sind in der Regel kostengünstig; Verbundwerkstoffe liegen im mittleren Preissegment; Hartholzlatten, Mauerwerk und maßgefertigte Paneele sind tendenziell teurer. Falls die Kosten steigen, kombinieren Sie verschiedene Materialien – zum Beispiel Stein an den sichtbaren Ecken und Verbundwerkstoffe in den Längsrichtungen. Das ist eine der cleveren und budgetfreundlichen Ideen für die Terrassenverkleidung, die sich nicht wie ein Kompromiss anfühlt.
- Beleuchtung: Schon eine einfache Beleuchtungsplanung steigert die Nutzung in der Nacht. Warme Farbtemperaturen sind empfehlenswert, und die Leuchten sollten so angebracht werden, dass Blendung durch Glastüren vermieden wird.
Schlussbetrachtung
Die Sockelgestaltung ist die perfekte Verbindung von Architektur und Landschaft. Wählen Sie eine Lösung, die Ihre praktischen Bedürfnisse erfüllt – Belüftung, Stauraum, Schutz vor Ungeziefer – und gleichzeitig den Stil Ihres Hauses widerspiegelt. Ob Sie es traditionell mit weißem Rautengitter, modern mit mattschwarzem Metall oder gartennah mit gestaffelten Bepflanzungen bevorzugen: Diese 22 Varianten sind so vielseitig, dass sie sich an nahezu jeden Garten anpassen lassen. Und denken Sie daran: Die Details am Sockel geben den Ton für alles darüber an.
